FLG - Lorbeerkranz
Die Geschichte wiederholt sich stetig, jeglich die Darstellung variiert
Der schnellste Weg uns zu erreichen:
R. Schlenker
G. Döhne-Jochmann
T. Eschner
B. Metz
K.-M. Rautenberg
J. Remler
1. Vorsitzender
Robert Schlenker
Geschäftsführer
Gernot
Döhne-Jochmann
Sekretär
Thomas Eschner
Kassierer
Bernhard Metz
Beisitzer
Klaus-Martin Rautenberg
Beisitzer
Jens Remler
Übrigens . . . . 
Ich laufe optimal, 
wenn Du mich
mit einer
Bildschirmauflösung
von
1280 x 1024
und
Internet Explorer
oder evtl. noch
Mozilla Firefox
ansiehst . . .

Webmaster

Webmaster
Rechtliche Hinweise
Bataillon Großherzoglich Badische
LEIB-GRENADIER-GARDE
1.Compagnie (Leibcompagnie) um 1808
Bad. Leibgrenadiergarde - Raststadt
Am 08. Mai 1803 wurde aus den beiden Grena- dier Compagnien des Leib Infanterie Regiments Churfürst (später Großherzog) in Karlsruhe und den beiden Grenadier Compagnien des Infanterie Regiments Churprinz (später Erbgroßherzog) in Mannheim, ein Grenadier Bataillon errichtet.
             
Die Compagnien blieben verwaltungsmäßig in ihren Regimentern und behielten ihre alten Uniformen. Dieser Status endete am 31. Ok- tober 1806. Es kam eine weitere Compagnie Grenadiere vom Fürstentum Leiningen dazu und wurde, zu einem selbständigen Truppen- verband (Bataillon) vereint, welcher den Namen Leib Grenadier Garde erhielt.   
 
Die 1. Compagnie wurde Leib Compagnie, auch Elite bzw. Flügel Grenadier Compagnie genannt
Die Leib Grenadier Garde war als Haustruppe (Wachbataillon) für die Residenz in Karlsruhe bestimmt, sie nahm aber dennoch an Feldzügen teil.
 
Die Organisations-Ordre bestimmte, daß sich die Leib Grenadier Garde nicht durch Rekruten, sondern durch gut gediente Leute einer gewissen Größe, nicht unter 5 Schuh, 6 Zoll (1,67m) nach Badischem Maß aus allen Infanterie Regimentern ergänzen soll.
Die Soldaten mußten sich durch gute Konduite (gute Führung) und „Körperliche Schönheit“ auszeichnen.
Der Etat betrug:
 
20 Offiziere, 45 Unteroffiziere, 50 Schützen, 450 Grenadiere, 1 Regimentstambour, 15 Spielleute, 8 Hautboisten,*
6 Zimmerleute, 1 Auditor, 1 Regiments-Chirurg, 1 Regiments-Quartiermeister, 2 Compagnie- Chirurgen, 1 Profos,
1 Büchsenmacher, insgesamt 602 Mann.

Die Compagnie bestand aus: 4 Offizieren (1 Stabs–Offizier, 1 Capitain, 1 Premier–Lieutnand,
1 Second–Lieutnand),
9 Unteroffizieren, (1 Feldwebel, 1 Sergeant, 1 Fahnenjunker, 1 Fourrier, 5 Corporale), 3 Spielleuten ( 1 Pfeifer, 2 Tambours), 10 Schützen, 90 Grenadiere.    
 
Von den Grenadieren jeder Compagnie wurden zunächst 2, später 4 Janitscharen* genommen, die mit den Hautboisten* zusammen die Bataillons-Musik (Türkische Musik) bildeten, zunächst 18, später 28 Mann stark. 
 
* Hautboisten = Holzbläser / * Janitscharen = Blechbläser und Schlagzeuger
 

Chef: Großherzog Carl Friederich

Kommandeure: Oberst Friederich Gustav von Stetten

Oberst von Porbeck, Oberst von Stockhorn                

Garnison: stets Karlsruhe
Bad. LGG - Oberst in großer Uniform Bad. LGG - Am Tore . . .
Bad. LGG & Husar Mühle
QUELLEN:
___________________________________________________________________________________________________________

>REGIMENTSGESCHICHTE DES LEIB GRENADIER REGIMENTS 1803-1869< VON BRASEWITSCH KARLSRUHE 1906
>UNTER DEM GREIFEN < WEHRGESCHICHTLICHES MUSEUM RASTATT 1984
>FÜR BADENS EHRE <   DR. GERHARD SÖLLNER Bd. 1 - 1995 & Bd. 2 – 2001
 
Stand : 10/04/2008/RS
___________________________________________________________________________________________________________
 

[Hauptseite] [FLG] [Gruppen] [Termine 2010] [Museen  / TV] [Presse] [Galerie] [Diskussionsforen] [Kontakte & Links] [Nützliche Tipps] [Nachschlagen] [Glossar] [Impressum]
Letzte Änderung: 21.08.10 Copyright 08-10 Inhalte: FLG e. V. Copyright 08-10