FLG - Lorbeerkranz
Die Geschichte wiederholt sich stetig, jeglich die Darstellung variiert
Der schnellste Weg uns zu erreichen:
praesident@f-l-g.org
geschaeftsfuehrung@f-l-g.org
sekretaer@f-l-g.org
kassierer@f-l-g.org
beisitzer-r-m@f-l-g.org
beisitzer-c.h@f-l-g.org
1. Vorsitzender
Robert Schlenker
Geschäftsführer
Gernot
Döhne-Jochmann
Sekretär
Thomas Eschner
Kassierer
Joachim Gebhardt
Beisitzer
Roland Matejka
Beisitzer
Christoph Haarmann
Übrigens . . . . 
Ich laufe optimal, 
wenn Du mich
mit einer
Bildschirmauflösung
von
1280 x 1024
und
Internet Explorer
oder evtl. noch
Mozilla Firefox
ansiehst . . .
Hier könnte Ihr
Hinweis stehen!

Webmaster

Webmaster
Rechtliche Hinweise
Französische Regimentsartillerie
 
22e Demi-Brigade – 1.Companie d` Àrtillerie

History

Die Regimentsartillerie wurde 1631 gegründet und gegen Ende der Amtszeit Ludwig XIV verbessert, wo sie mehrere Veränderungen erfuhr. 1732 schlug La Valliere eine neues System vor. Dies wurde per königliche Verfügung vom 7. Oktober 1732 festgelegt. Daraus resultierte das sogenannte „Valliere“-System. Es besteht aus
5 Kalibern: 24, 16, 12, 8 und aus dem Mindestkaliber 4 = 4 Feldpfunde, Munitionsgewicht.
Die andere Teile wie Munitionswagen, Karren, Vordergestell wurden nicht definiert und wiesen diverse Unterschiede von einer Herstellung bis zur anderen aus.

Griebeauval wurde am 15. September 1715 in Amiens geboren. Am Anfang seiner Karriere diente er in Österreich. Er hatte schon vorher Änderungsprojekte für die französische Artillerie vorgelegt, wie z.B. das Projekt einer neuen Zeichnung einer Batterielafette für die Verteidigung der Plätze.

In einem Brief vom 23. September 1748 sagte Valliere von Griebeauval „ich muß meinem Herrn versichern, daß Sieur Griebeauval außer seinem guten Willen, seiner Tätigkeit und seiner Intelligenz sich viel mehr auf Wahrheitsprinzipien bezieht, ich will damit sagen, daß er Geometer ist und daß er seine Kenntnisse zum Nutzen anwenden kann.

Ende 1762 von Ludwig XV nach Frankreich zurückgeordert, wird er damit beauftragt, ein neues
Artilleriesystem zu schaffen, das seinen Namen tragen soll.
Das Gribeauval System

Dieses System enthielt verschiedenes Material je nach Dienstordnung, und zwar:
Feldmaterial, Belagerungsmaterial, Platzmaterial, Küstenmaterial (??).

Ein Erlaß vom 13. August 1765 verkündete die Anordnung über Form und Maße der Geräte und Munition für die Feldartillerie. Viele Teile wurden nach diesem Typ gebaut.

Von einem System zum anderen

Valliere hatte die Kaliber der Feuerwaffen festgelegt. Die vorherige königliche Verordnung, die im März 1572 in Blois verfaßt wurde, hatte die sogenannten „Frankreichkaliber“ ins Leben gerufen, aber wie bereits erwähnt, die anderen Ausrüstungsteile wurden keiner bestimmten Regelung unterworfen.

Man zählte seinerzeit mindestens 4 verschiedenen Bautafeln. Diese wurden von
Monsieur de la Frezeliere 1688, Monsieur de Saint Perrier 1732, Monsieur d’Aboville 1740 und 1755 geschaffen. Das Valliere-System bezieht sich mehr auf schwere und sperrigere Teile.

Das Gribeauval-System stellt den eigentlichen Anfang der modernen Artillerie dar. Es übernimmt die Anordnungen über die Kaliber-Normung (März 1572) und ergänzt sie mit ganz präzisen Regeln bezüglich des Baus anderer Teile, wie Lafetten.
Radbüchsen aus Bronze, höheren Räder am Vordergestell (dadurch wesentlich beweglicher),die Zubehöre, Gerätschaften und Eisenbeschlag. Die Feldlafetten von Gribeauval wurden durch die Benutzung von Radachsen aus Eisen und von Lafettenwände bildeten mit dem Boden einen ziemlich ausgeprägten Neigungswinkel. Die Lafette wurde übrigens durch Eisenbeschläge beschwert. Diese Beschläge dienten dazu, die Lafette zu stärken und ihr eine längere Lebensdauer zu verleihen. Sie unterschied sich von den vorherigen Lafetten durch die Unterschienen, die die Radzapfeneinfassungen (Achsschenkel) bekleiden.

Man kann sagen, dass Griebeauval durch seine Arbeit der Gründer der Auswechselbarkeit ist. Die Grundmaßeinheit wurde der „pied du roi“ (Königsfuß) – 0,324 m – die zu einem festen (beständigen) Maß wurde. Sie wurde Eichmaß für alle Konstruktionen der Griebeauval-Artillerie. Scharnhorst sagte, dass sie die beste Konstruktion war.

1815 bis 1824 kostete es 1.500.000 Frs, dieses System zu verbessern, das sich bewährt hatte und wovon der General Graf Valee sagte, dass es die beste Strategie im Moment sei, das Material von Gribeauval zu vervollkommnen.

Durch alle Revolutions- und Reichskriege hindurch existierte das Gribeauval-System bis 1827, bis zu dem Tag, wo Valee sein System vorstellte.

Quellen: SH.A.T. – Artillerie Archiv

[Hauptseite] [FLG] [Gruppen] [Termine 2011] [Museen  / TV] [Presse] [Galerie] [Diskussionsforen] [Kontakte & Links] [Nützliche Tipps] [Nachschlagen] [Glossar] [Impressum]
Letzte Änderung: 24.07.11 Copyright 07-11 Inhalte: FLG e. V. Copyright 07-11