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Mariano Álvarez de Castro Granada 08. September 1749 - Figueres 10. Januar 1810 Trat im Alter von 19 Jahren (1768) in die spanische Armee ein und studierte bis 1775 an der Militärakademie von Barcelona. Álvarez De Castro hat 1783 an der Belagerung von Gibraltar teilgenommen und brachte es bis 1793 zum Oberst der Infanterie. Im Krieg gegen das revolutionäre Frankreich zeichnete er sich mehrfach aus und wurde nach der 75-tägigen Belagerung von Collioure bis Dezember 1793 (wieder verloren am 26. März 1794) zum Brigadegeneral 1795 ernannt. Álvarez De Castro führte die spanische Armee als Verteidiger in den (drei) Belagerungen von Cerona (Sitzname: “Stadt der Belagerungen” - 25 mal Belagert und 4 mal eingenommen) 1809. Nach sieben Monaten Belagerung (06. Mai - 12. Dez. 1809) und dem Feuer von 40 franz. Batterien ausgesetzt. Ergab sich Álvarez de Castro dem franz. Befehlshaber Augereau erst, nachdem Hunger und Typhus den größten Teil der Einwohnerschaft und Garnison vernichtet hatten. Der bereits schwer erkrankte Álvarez de Castro wurde erst in Pergignan und dann ab dem 09. Januar 1810 in der Festung San Fernando de Figueres inhaftiert. Am 10. Januar 1810 fand man ihn tot in seiner Zelle und begrub ihn (seines Ranges nicht achtend) nur in ein Leinentuch gehüllt und ohne weiteres Aufsehen in Figueres. In Spanien hielt sich lange das Gerücht, Álvarez de Castro sei nicht am Fiber gestorben, sondern aus Rache von den Franzosen vergiftet worden. Noch im April 1810 wurde Álvarez de Castro posthum zum Feldmarschall befördert und im Mai 1810 zum Kommandeur des 1. Bataillons des spanischen Königlichen Garde-Regiment “Guardia Real” ehrenhalber ernannt. 1815 brachte man auf seinem Grab eine schwarze Marmorplatte mit der Inschrift “Opfer der Niedertracht des französischen Tyrannen” an. Wegen der argen Not und zur Rettung des Throns von Ferdiand VII, marschierten 1823 erneut (nunmehr königliche - Bourbonen) französische Truppen in Spanien ein. Als Teiltruppen unter dem Befehl von Marschall Moncey (ehemaliger napoleonische Marschall) durch Figures kamen und dem Grab sichtbar wurden, Befahl Moncey die Zerstörung von Álvarez de Castro’s Grabstelle. Zusammen mit Palafox galt er als einer der standhaftesten spanischen Generale |
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Gregorio Garzía de la Cuesta 09. Mai 1741 in La Lastra im Tal von Tudauc, Santander 24. Dezember 1811 in Palma de Mallorca. War ein spanischer General-Kapitän und Präsident des Obersten Rates von Kastilien (Consejo Supremo de Castilla). Cuesta war Oberbefehlshaber der spanischen Truppen in den Schlachten von Cabezón 12 Juni 1808, Medina de Río Seco 28. März 1809 und Talavera am 27.-28. Juli 1809. Auffällig nur durch seine Langsamkeit wie Leibesfülle, torpedierte er auch noch aus Stolz und massloser Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, die Kooperation mit Wellington - eigentlich seinem Verbündeten. Die Abneigung der britischen Offiziere (die ja auch nicht eben vor Stolz und Eitelkeit Brillieren) verwandelte sich in Verachtung und nachdem er ihre Verwundeten bei Talavera 27.-28. 07. 1809 im Stich gelassen hatte, in grundtiefen Hass.D’Urban meinte: “Mit solchen Verbündeten kann man nicht handeln, entweder Verrat oder Panik?”. John Colborne nannte Cuesta einen: “perversen, stupiden Dummkopf”. Edward Costello erinnerte sich: “. . . Ich bekam auch den General Cuesta zu sehen, diese Ansammlung von Stolz, Ignoranz und Verrat”. Am 28. März 1809 in Schlacht von Medellin Verspielte er die letzte Gunst am Hof in dem er seine 25000 Mann Starke Armee total verlor. Sein Gegner Marschall Viktor hatte “nur” 17500 Mann, aber auch die deutlich besseren Truppen. Die Franzosen verloren hierbei rund 1000 Mann aber Guesta rund 12000 Mann, der Rest floh so überstürzt das seine kostbare Artillerie auch gleich auf dem Schlachtfeld stehen blieb. Übrigens wurde er noch fast von der eigenen fliehenden Kavallerie überritten, die dicht gefolgt von der Infanterie über seinen Gefechtsstand trampelten. Im August 1809 zog sich Cuesta in den Ruhestand zurück - In der Schlacht von Medellin erlitt er durch Hufe schwere Verletzungen am Bein. Nicht wenige waren um diesen Schritt des “alten Scheusals” froh. Der portugiesischer Stabsoffizier William Ware fand mit der Aussage: “Der halsstarrige alte Ignorant ist Gott sei Dank weg. Das Beste, was man von ihm sagen kann, ist, dass er überaltert war. Jedermann fürchtete ihn wegen seiner Gewalttätigkeit wie Scheusslichkeit, nur der Feind nicht” für seine Dienste, die *richtigen* Abschiedsworte . . . . . Anfang 1810 erlitt er einen Schweren Schlaganfall, an deren folgen er am 24. Dez. 1811 auch verstarb. Cuesta fehlte es nicht an Mut, aber sein Stolz und seine Sturheit, der in schon fast Blind machte und sein Denken erheblich behinderte, wird im vorgehalten. |
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Text & Bilder : - T. Schunter - 20.08.09 - |
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