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Er war Sohn eines Müllers zu Rouffach im Elsass, Geboren am 25. Oktober 1755 in Rouffach. Trat 1773 in die französische Garde, 1792 als Hauptmann in die aktive Armee und wurde im Dezember 1793 zum Brigadegeneral, im Januar 1794 zum Divisionsgeneral befördert. Am 13. März 1798 wird er Gouverneur der Festung Mainz. Er befehligte hierauf im Wasgau, an der Saar und Mosel, besonders aber an der Sambre und Maas, gewöhnlich als Führer der Avantgarde der Armée de Mayence. In der Schlacht bei Fleurus kommandierte er den rechten Flügel, 1796 hielt er anfangs die Österreicher mit einem Teil der Rhein-und Moselarmee im Schach und siegte bei Altenkirchen als Befehlshaber des Zentrums.
1799 führte er in der Armee Jourdans ein 8.000 Mann starkes Korps, mit welchem er gegen 30.000 Österreicher das Gefecht bei Stockach bestand. Schwerverwundet kehrte er nach Paris zurück und erhielt den Oberbefehl über die Direktorialgarde, an deren Spitze er am 18. Brumaire (9. November 1799) zusammen mit Leclerc d’Ostin in den Rat der Fünfhundert eindrang und den bedrohten Präsidenten Lucien Bonaparte befreite. Bonaparte, dem er treu anhing, übertrug ihm hierauf das Kommando der 17. Militärdivision und ernannte ihn 1800 zum Prätor im Senat, welche Würde er bis zur Restauration behielt. Am 19. Mai 1804 zum Marschall (maréchal d'Empire) ernannt, befehligte Lefebvre 1806 bei Jena die Infanterie der Kaiserlichen Garde. Nach der Schlacht bei Eylau übertrug ihm Napoleon die Leitung der Belagerung von Danzig und erhob ihn nach der Einnahme der Stadt (26. Mai 1807) zum Herzog von Danzig.
1808 befehligte Lefebvre das 5. Armeekorps in Spanien und gewann am 31. Oktober die Schlacht bei Durango, nahm Bilbao und schlug am 7. November die englische Armee unter Blake auf den Höhen von Gueues, lieferte am 11. und 12. November die Schlacht bei Espinosa de los Monteros und nahm am 3. Dezember Segovia.
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