FLG - Lorbeerkranz
Die Geschichte wiederholt sich stetig, jeglich die Darstellung variiert
Der schnellste Weg uns zu erreichen:
R. Schlenker
G. Döhne-Jochmann
T. Eschner
B. Metz
K.-M. Rautenberg
J. Remler
1. Vorsitzender
Robert Schlenker
Geschäftsführer
Gernot
Döhne-Jochmann
Sekretär
Thomas Eschner
Kassierer
Bernhard Metz
Beisitzer
Klaus-Martin Rautenberg
Beisitzer
Jens Remler
Übrigens . . . . 
Ich laufe optimal, 
wenn Du mich
mit einer
Bildschirmauflösung
von
1280 x 1024
und
Internet Explorer
oder evtl. noch
Mozilla Firefox
ansiehst . . .

Webmaster

Webmaster
Rechtliche Hinweise

François-Joseph Lefebvre

Lefebvre, François-Joseph - General 2

Er war Sohn eines Müllers zu Rouffach im Elsass, Geboren am 25. Oktober 1755 in Rouffach. Trat 1773 in die französische Garde, 1792 als Hauptmann in die aktive Armee und wurde im Dezember 1793 zum Brigadegeneral, im Januar 1794 zum Divisionsgeneral befördert.
Am 13. März 1798 wird er Gouverneur der Festung Mainz. Er befehligte hierauf im Wasgau, an der Saar und Mosel, besonders aber an der Sambre und Maas, gewöhnlich als Führer der Avantgarde der Armée de Mayence. In der Schlacht bei Fleurus kommandierte er den rechten Flügel, 1796 hielt er anfangs die Österreicher mit einem Teil der Rhein-und Moselarmee im Schach und siegte bei Altenkirchen als Befehlshaber des Zentrums.

1799 führte er in der Armee Jourdans ein 8.000 Mann starkes Korps, mit welchem er gegen 30.000 Österreicher das Gefecht bei Stockach bestand. Schwerverwundet kehrte er nach Paris zurück und erhielt den Oberbefehl über die Direktorialgarde, an deren Spitze er am 18. Brumaire (9. November 1799) zusammen mit Leclerc d’Ostin in den Rat der Fünfhundert eindrang und den bedrohten Präsidenten Lucien Bonaparte befreite. Bonaparte, dem er treu anhing, übertrug ihm hierauf das Kommando der 17. Militärdivision und ernannte ihn 1800 zum Prätor im Senat, welche Würde er bis zur Restauration behielt. Am 19. Mai 1804 zum Marschall (maréchal d'Empire) ernannt, befehligte Lefebvre 1806 bei Jena die Infanterie der Kaiserlichen Garde. Nach der Schlacht bei Eylau übertrug ihm Napoleon die Leitung der Belagerung von Danzig und erhob ihn nach der Einnahme der Stadt (26. Mai 1807) zum Herzog von Danzig.

1808 befehligte Lefebvre das 5. Armeekorps in Spanien und gewann am 31. Oktober die Schlacht bei Durango, nahm Bilbao und schlug am 7. November die englische Armee unter Blake auf den Höhen von Gueues, lieferte am 11. und 12. November die Schlacht bei Espinosa de los Monteros und nahm am 3. Dezember Segovia.

1809 unterdrückte er als Befehlshaber der bayerischen Armee den Aufstand in Tirol und nahm darauf an den Schlachten bei Eggmühl und Wagram teil.

1812 führte er die französischen Garden. Nach dem Einrücken der Verbündeten in Frankreich 1814 übertrug ihm Napoleon den Befehl über den linken Flügel des Heeres. Nachdem Lefebvre bei Montmirail, Arcis sur Aube und Champeaubert mit Auszeichnung gekämpft hatte, unterwarf er sich nach der Abdankung Napoleons den Bourbonen und wurde am 4. Juni 1814 zum Pair erhoben. Da er aber während der Hundert Tage wieder auf Napoleons Seite gestanden hatte, verlor er bei der zweiten Restauration seine Würde. Doch bestätigte ihn Ludwig XVIII. 1816 wieder als Marschall, und am 5. März 1819 trat Lefebvre auch in die Pairskammer ein.

François-Joseph Lefebvre starb am 14. September 1820 in Paris (auf dem Grabstein steht jedoch 20.10.1835)

Lefebvre, François-Joseph - Capitain 2
François Joseph Lefebvre,
en uniforme de capitaine du 13e régiment d'infanterie légére en 1792
Lefebvre, François-Joseph - Marschall 2a

François-Joseph Lefebvre, um 1810 in Marschallswürde

 Quellen :

* Désiré Lacroix: Die Marschälle Napoleons I.. 1898
* Carl Bleibtreu: Marschälle, Generale, Soldaten Napoleons I. Berlin (2. A. o.J. [vor 1911])
* Bilder aus franz. Seite - Lefebvre, letzte Ruhestätte


[Lefebvre]
Letzte Änderung: 21.08.10 Copyright 08-10 Inhalte: FLG e. V. Copyright 08-10