Das Regiment hat seine Ursprünge in den Grenadierkontingenten beider Markgrafschaften, die nicht nur als Haustruppen dienten, sondern auch gleichzeitig dazu bestimmt waren im Kriegsfall (*) beim „Schwäbischen Kreis“ eingesetzt zu werden. Durch die Standeserhöhung Carl Friderichs zum Churfürsten 1803 erhielt es zunächst den Namen:„Leib-Infanterie-Regiment-Churfürst“, zugleich wurde das Regiment erheblich verstärkt.
Garnisonsdienst im Schloss Rastatt.
Dies ist ein Ehrendienst und wird auch zum Einüben der Griffe (dem Drill) ebenso verwendet wie der Repräsentation.
Zu solchen Vorführungen findet sich auch steht’s viel Publikum ein. An der Regen Begeisterung, dem Beifall wie auch der Positiven Resonanz scheint man seine Sache stetig gut zu machen.
Im Jahr 1806 mit der erneuten Standeserhöhung Carl Friderichs zum Großherzog, und weiterem erheblichem Landgewinn Badens, wurde das Regiment in „Leib Infanterie Regiment Großherzog“ mit der Rangiernummer 1 umbenannt. Seine 1. Compagnie war Leibcompagnie des Großherzogs, und stellte zusammen mit der „Garde du Corps“ und der „Leibgrenadiergarde“ die Wache im Residensschloß von Karlsruhe.
Chef : Großherzog Carl Friedrich, Kommandeure: Oberst von Sandberg, Garnison: Karlsruhe
*(Zu Zeiten des „Heiligen Römischen Reiches-Teutscher Nation“ hatte der Österreichische Kaiser, im Kriegsfall, Kommandogewalt über alle im Reich stehenden Truppen. Die in Kommandobezirke, so genannte Kreise gegliedert waren).
Noch im Frühnebel wird dem Feinde ein Überraschung bereitet
In dem Fachwerkhaus lies sich auch vorzüglich nächtigen - mit Betten, leckerem Mal und Ofen in der Stube.