|
|
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|
Französische Regimentsartillerie |
|
|
 |
|
|
|
22e Demi-Brigade – 1.Companie d` Àrtillerie |
|
|
Der Nachbau des Vierpfünders
Um in der Hobbydarstellung als französische Artillerie einen passenden Geschütztyp zu finden, der auch leicht bedienbar ist, entschlossen sich die Erbauer Celvin, Edmont und Delware ein Gribeauval -4 Pfund Feldgeschütz zu bauen. Trotzdem, dass dieser Geschütztyp als leichteste Kanone in der französischen Armee galt, sind seine Maße und Gewichte gerade an der Grenze des Möglichen. Die Original - Baupläne wurden von einem Militärhistoriker aus Hobbykreisen zur Verfügung gestellt, was eine enorme Erleichterung beim Bau des 4 Pfünders darstellte. Man brauchte hier keine Kompromisse in der Ausführung zu machen. Jede Schraube, jede Aussparung, Passung und Einzelteil waren exakt vermasst und dargestellt. Fünf Jahre Bauzeit und das Now How eines Wagners (der Vater von Calvin) und eines Maschinenbauingenieurs (Edmont), der in der eigenen Firma die notwendigen Maschinen zur Verfügung hatte, liessen dieses Projekt rasch voranschreiten. Die Umsetzung der Originalpläne in dem Maßstab 1:1 übernahm Calvin, der durch seinen Beruf als Techniker neben der Planung die restlichen Holzarbeiten übernahm. Bei all diesen Arbeiten wurde die fachliche Qualifikation von Deleware wertvolle Ergänzung in dem ursprünglichen Hobbydreigestirn. Das Rohr wurde in einer Glockengießerei aus 325 Kilogramm Bronze mit eingelegtem Stahlkern aus Siederohr gegossen. Ein mittlerweile nicht mehr lebender Wagenschmied übernahm im Alter von 70 Jahren den Feuerbeschlag der 120 Kilogramm schweren Räder als eine seiner letzten Arbeiten in diesem aussterbenden Handwerk. Eine nach Originalvorlage erstellte Gravur auf der per Hand geschliffenen Rohroberfläche und eine Zieleinrichtung ergänzten die optischen Feinheiten, die keinen Zweifel an einer Original- Replique im Raum stehen lassen. Da das Gewicht der Lafette mit Rohr mit ca. 1000 Kg im Feld mit 8 Mann sehr schwer bedienbar war, entschloss man sich in einem weiteren Projekt die Protze mit nochmalig ca. 500 Kg Gewicht nach gleichem Schema zu erstellen. Somit war das 4 Pfünder – Feldgeschütz für den Einsatz mit Pferdebespannung oder zu Fuß mit der Prolonge voll für den Feldeinsatz fahrbar. |
|
|
|
|
|